Schriftdolmetschen

Neben der UN-Behindertenrechtskonvention weisen auch das SGB I und IX die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Anspruch von hörgeschädigten Personen auf einen Schriftdolmetscher aus. Im Jahr 2002 ist das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) in Kraft getreten. Dort finden die Deutsche Gebärdensprache und andere Kommunikationshilfen ihre rechtliche Anerkennung.

Auch die Kostenübernahme ist gesetzlich geregelt, je nach Anwendungsbereich sind unterschiedliche Kostenträger zuständig.

Weiterführende Informationen zum Schriftdolmetschen habe ich Ihnen in einem Flyer zusammengefasst, den Sie sich einfach und kostenlos herunterladen können.

Neben dem „Sprach“dolmetschen setze ich als Schriftdolmetscherin gesprochene Sprache und akustische Informationen mittels technischer Hilfsmittel nahezu zeitgleich in Schriftsprache um. Dadurch sorge ich dafür, dass Kommunikations- und Sprachbarrieren zwischen hörenden und hörgeschädigten Menschen überwunden werden, denn diese Art von Live-Untertitelung ermöglicht es Menschen mit Hörschädigungen, aktiv und gleichberechtigt an Konferenzen, Arbeitsbesprechungen, Vorlesungen, Arztbesuchen, Seminaren, Behördengängen, etc. teilzunehmen.

In der Welt der Kommunikation ist es heute üblich, ohne größere Kommunikationspausen miteinander zu sprechen. Besonders bei privaten oder heiteren Gesprächen wirken Sprachpausen störend, denn der Gesprächspartner weiß oft nichts mit dem Schweigen seines Gegenübers anzufangen. Beim Schriftdolmetschen nutzt der Kunde den natürlichen Prozess der Informationsverarbeitung, hat ausreichend Zeit, sich seine Antwort zu überlegen und somit auch eine bessere Möglichkeit, selbstbestimmt an der Kommunikation teilzuhaben.

Ich freue mich, Sie als persönlichen Nutzer meiner Dienstleistung mit meiner Erfahrung und meiner technischen Ausstattung unterstützen zu können und stehe Ihnen als Veranstalter beratend und organisatorisch zur Seite. Schreiben Sie mir!